Im TSV Norf ist weiter Bewegung drin
Erfolgreiches Sportjahr für Norf : Auch für Malocher Gesundheit kann man vor Ort haben. Da sind sich die Mitglieder des TSV Norf sicher. In ihrer Mitgliederversammlung konnten sie einen positiven Bericht über das vergangene Jahr ihres Vereins entgegen nehmen. Dr. Hermann-Josef Baaken, TSV-Vorsitzender, zog eine positive Gesamtbilanz: „Wir haben im vergangenen Jahr ein weiteres Stück daran gearbeitet, die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen im Umfeld für Sport, Bewegung und Gesundheit aufzunehmen.“ Dazu hatte auch die Satzungsreform beigetragen, auf die der Verein stolz ist. Zukünftig entscheidet der Hauptausschuß als Delegiertenversammlung über Beiträge und kann so flexibler auf Entwicklungen reagieren. Der entschied sogleich auf Vorschlag des Vorstandes eine Beitragsvereinfachung und damit eine bessere Transparenz einschließlich familienfreundlicher Regelungen.
Der Vorstand wurde in seiner Arbeit gestärkt und seine Beisitzer, die zur Wahl standen, im Amt bestätigt. Marcus Henrichs als ehemaliger Schatzmeister und Winfried Schumacher als hauptberuflicher Steuerberater begleiten die Arbeit und sichern so die Kontinuität. Schatzmeister Markus Fuhrmann legte seinen ersten Jahresabschluß vor, der bei dem Volumen schon manchen Ehrenamtlichen schwindelig werden läßt. Denn bei 1.600 Mitgliedern und einem regen Vereinsleben und Spielbetrieb bewegt er eine Menge Geld. Ohne die leistungsfähige Geschäftsstelle, die an drei Tagen in der Woche von hauptamtlichen Mitarbeitern geführt wird, wäre der Umfang nicht zu bewältigen. Eine Professionalität, die von den Mitgliedern geschätzt und genutzt wird. Ein besonderer Applaus ging daher auch an die Geschäftsstellenmannschaft.
Das Thema Gesundheit steht in Norf auch dank der eigenen Räume weiter obenan. So konnten weitere Kurse im Gesundheitszentrum zertifiziert werden, sind zukünftig von Krankenkassen anerkannt und werden den Mitgliedern bezuschusst. Mit einem neuen „Malocher-Konzept“ will der Verein jetzt auch Unternehmen im Umfeld ansprechen und dabei sowohl auf Bürokräfte wie auch die handarbeitende Bevölkerung zugehen. „Keine einfache Aufgabe, denn wer im Schichtdienst arbeitet, kann nicht kontinuierlich Sport treiben“, meint Baaken. Mit dem prämierten Projekt „Kinderleicht – Fit hoch 3“ hat der Verein im vergangenen Jahr alle Kindergärten und Grundschulen in Norf und Derikum erfolgreich betreut. Es wird deshalb fortgesetzt.
Rolf Knipprath, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses im Stadtrat, überbrachte die besten Wünsche und betonte, dass aus Steuermitteln weitere Investitionsmaßnahmen unterstützt werden konnten, so unter anderem ein neuer Gymnastikboden. Die Gelegenheit nutzte der Vorsitzende, um auch über neue Formen der Kooperation zu sprechen, für die er die Unterstützung der Politik und Stadtverwaltung erwarte. So habe der Verein eine Vereinbarung mit der Fußballschule it sports geschlossen, um in den Ferien Fußballcamps durchzuführen und damit auch Talente zu fördern. Das sei eine Aufgabe, die man mit eigenen Übungsleitern und Freiwilligen nicht mehr leisten könne. „Wir müssen uns öffnen für die Zusammenarbeit mit privaten Anbietern“, betonte der Vorsitzende und verwies auch auf einen Beschluß der CDU, die ausdrücklich die Public Private Partnership als mögliches Modell für die Zukunft hervorhebt. Jetzt müssten dem Reden auch Taten folgen.
Mit Stolz berichtete der Vorsitzende auch über die erfolgte Wahl der Jugendvertretung, die im kommenden Sommer noch verstärkt wird. Erstmalig wird der Verein dann einem Jugendlichen die Möglichkeit für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ einräumen.
Zu Beginn der Mitgliederversammlung hatte der TSV Norf wieder Vorführungen aus den eigenen Reihen vorbereitet, um den Mitgliedern das breite Spektrum vorzuführen. Die Hip Hop-Gruppe von Stefanie Jauch und die Dance Fun-Gruppe vom Larissa Hirchenhain und Katharina Zajonz zeigten ihr Können und brachten Schwung in das EventCenter.
13.04.2008